Preis der Stadt Magdeburg Ergebnisse und Rennbericht

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Sports2000 unter den Top 3 Gesamt

Text: Erich Kahnt

Im Gegensatz zum HRA-Saisonauftakt 2018 in Hockenheim war die Konkurrenzdichte beim zweiten Rennen, dem „Grand Prix der Stadt Magdeburg“ in Oschersleben, geringer. Dafür war hier aber auch wieder einmal der Däne Michael Ringström, HRA-Meister Gesamt 2016, am Start und das gleich mit einem neuen historischen Formel-3-Rennwagen, einem Ex-Ivan Capelli-Martini MK 42-Alfa Romeo Novamotor. Debütiert hatte er damit zuvor bereits beim Saisonauftakt zur Trofeo Novamotor 2018 in Le Castellet, wenn auch denkbar schlecht mit einem Crash. Biehl Racing in Mönchengladbach hatte anschließend alle Hände voll zu tun, in kurzer Zeit den Wagen für Oschersleben wieder einsatzbereit zu bekommen.

Im Qualifying überraschte Newcomer Thomas Weidel seit Hockenheim im Formel-3-Ralt RT 3-VW Brabham Judd nach einer Runde in 1.34,573 Minuten (Schnitt 140,69 km/h) mit der Pole-Position, deutliche 0,7 Sekunden schneller als Ringström, das musste man auch erst einmal hinbekommen! Er hatte den RT 3 im April von Peter Hug gekauft, nach sechs Stunden Prüfstandarbeit im Nachgang zum Bosch Hockenheim Historic lief das Auto jetzt ordentlich. Auf den nächsten HRA-Startplätzen hinter Ringström, der allerdings im Quali eins vorzeitig mit abgerissenem Antriebswellengelenk abschalten musste, folgten Daniel Hornung (F3-Ralt RT 3/83-Toyota Novamotor, 1.36,773), Harald Thönnes (Sports2000-Swift DB 2-Ford, Schnellster GO 6, 1.38,590), Elio Cocciarelli (Sports2000-Tiga SC 85-Ford, 1.39,162), Volker Böhm (Sports2000-Swift DB 2-Ford, 1.40,274), Roberto Cocciarelli (F3-Dallara F 386-Alfa Romeo Novamotor, Schnellster GO 1, 1.40,420, in Quali zwei Probelme mit Benzinversorgung und Zündung), Jochem Sihorsch (F3-Ralt RT 3/84-VW Brabham Judd, 1.41,129), der Senior im Feld, Axel Pilz (erstmals im F3-Ex-Brett Riley-March 789-Toyota Novamotor, 1.41,954) und als Schnellster der Klasse GO 3 sowie bereits zweifacher Klassensieger in Hockenheim, Burkhard Metzger (Formel Ford-Dulon MP 18, 1.44,856). 

Nach dem Start zu Rennlauf eins erreichten Weidel und Ringström gleichauf die erste Kurve, der außen liegende Ringström drehte sich, dahinter mussten alle ausweichen. Dadurch hatte unter anderem der Schnellste in der Sports2000-GO 6-Klasse, Harald Thönnes im Swift DB 2-Ford, das Pech rund fünf Sekunden zu verlieren. Ganz vorn fuhr nun Thomas Weidel einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen, Michael Ringström, durch sein Missgeschick zunächst auf Rang sechs Gesamt zurückgefallen, arbeitete sich aber noch bis auf den zweiten Platz Gesamt und in der Klasse GO 2 vor, passierte dann 13 Sekunden hinter Weidel die Schachbrettflagge.

Da Daniel Hornung im F3-Ralt RT 3/83-Toyota Novamotor mit abgescherter Getriebe-Hauptwelle ausfiel, erreichten die GO 6-Spitzenreiter Elio Cocciarelli im Tiga SC 85 und Harald Thönnes die Plätze drei und vier im Gesamtklassement, wobei Cocciarelli die rund fünf bis sechs Sekunden Vorsprung gegenüber Thönnes relativ konstant halten konnte. Fünfter im HRA-Gesamt und klarer GO 3-Klassensieger nach Kupplungsproblemen im Training wurde Jürgen Meyer im FF2000-Reynard SF 86, im Gesamtklassement allerdings nur 0,3 Sekunden vor Senior Axel Pilz im F3-March 789-Toyota Novamotor. Jochem Sihorsch im Ralt RT 3/84-VW Brabham Judd wurde Vierter in der F3-Klasse GO 2, Burkhard Metzger im Dulon MP 18 Zweiter in der FF2000-Klasse GO 3. Roberto Cocciarelli im Dallara F 386-Alfa Novamotor beklagte nach fünf Runden erneut Probleme mit der Benzinversorgung, Volker Böhm im Swift DB 2-Ford schied bereits nach einem Dreher mit Leitplankenkontakt in der zweiten Runde aus.

Nach dem Start zum zweiten Rennlauf gingen Weidel und Ringström erneut Rad an Rad in die erste Kurve, diesmal aber zog Ringström zurück, ließ Weidel den Vortritt, konterte aber direkt nach der ersten Kurve und überholte Weidel. Letzterer musste dann aber nach vier Runden mit abgescherter Getriebe-Eingangswelle abschalten. Ein hartes Duell lief um den Klassensieg in der GO 6 zwischen Harald Thönnes und Elio Cocciarelli. „Im zweiten Rennlauf war er erst einmal voraus,“ schilderte Elio Cocciarelli seine Cockpit-Perspektive, „während ich das Auto für die Schlussphase schonte. In den letzten drei Runden habe ich dann voll gepusht und ihn auf dem Weg in die letzte Runde auf der Zielgeraden aus dem Windschatten heraus gepackt.“ Dabei drehte der zweifache GO 6-Klassensieger Cocciarelli auch die schnellste Sports2000-Rennrunde des Wochenendes in 1.39,305 Minuten und wurde Zweiter im HRA-Gesamtklassement hinter Sieger Michael Ringström und vor Harald Thönnes.

Gesamtvierter und Klassensieger GO1 wurde sein Bruder Roberto Cocciarelli im F3-Dallara F 386-Alfa Novamotor, nun lief das Auto schon recht ordentlich mit seiner schnellsten Rennrunde in 1.39,148 Minuten. Fünfter Gesamt wurde Axel Pilz im F3-March 789-Toyota Novamotor und Zweiter in der F3-Klasse GO 2 hinter Ringström. Auf Rang sechs Gesamt lief der nunmehr zweifache GO 3-Klassensieger des Wochenendes, Jürgen Meyer im FF2000-Reynard SF 86-Ford, ein.